Sonntag, 15. September 2019

Tag 13 - BYE BYE RIGA

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Die Ostseebusters am Ziel der vierten Etappe

Viel Spass mit diesem letzten Tagebucheintrag von unserer diesjährigen BIKE:THE:BALTIC Tour.

Samstag, 14. September 2019

Tag 12 - Riga, Riga, Riga

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Sightseeintag in Riga

Freitag, 13. September 2019

Tag 11 - Wir erreichen unser Ziel für dieses Jahr!

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Diese Verpackungsart haben wir heute bei einem Radfahrerkollegen gesehen!

Noch mehr Dinge, die eine E-Biker niemals sagt:

Als nächstes kaufe ich mir wieder ein analoges Fahrrad!
  • Heute hat mich ein E-Scooter überholt.
  • Eigentlich macht Radfahren auch ohne Motor Spaß. 
  • Mir sind die Stromkosten zu hoch 
  • E-Bikes sind eine tolle Sache, so wie Rollatoren, Fahrstühle oder Treppenlifte. 
  • 15 Kilometer Reichweite sind völlig OK. 
  • Nach 50 Kilometern spüre ich meine Oberschenkel! 
  • Das Schlimmste war heute der Gegenwind. 
  • Den Speed-Modus brauche ich jedenfalls nicht. 
  • Mein E-Bike heb' ich mit einer Hand auf den Zug/Fahrradträger. 

NEUES UND ERLEBTES

Alle Wetter-Apps sind sich einig: Heute ist nichts Gutes zu erwarten! Vielleicht ist dies der einzige blaue Fleck am Himmel?



Mit unseren bewährten Rädern verlassen wir Kuldiga (11.800 Einwohner) und radeln weiter durch die Landschaft mit Wäldern und weiten Feldern. Unser Ziel ist das 85 Kilometer entfernt Tukums.

Der Weg auf der P121 ist vergleichbar mit gestern, viel Abwechslung ist hier nicht zu erwarten und auch die Hügel bleiben uns erhalten.







Leider bleibt uns heute auch der Regen treu, sogar noch kräftiger als gestern und er dauert bis zum Ende des Tages.

Am Nachmittag erreichen wir Tukums (18.900 Einwohner). Diese Stadt wird als "Stadt der Gärten und Rosen" angepriesen. Bei diesem Wetter ist uns danach allerdings nicht zumute.
Wir machen uns direkt auf den Weg zum Bahnhof Tukums. Von hier gibt es einen Regionalzug, der uns trocken die letzten 60 Kilometer bis zum Hauptbahnhof in Riga bringt.


Nach der Ankunft am Bahnhof fahren wir direkt in die Altstadt. Jetzt zeigt sich doch noch die Sonne!!







Wir beziehen für die nächsten drei Tage unser Hotel direkt in der Altstadt von Riga.





Und schon treffen wir auf alte Bekannte:



Mein Bericht über Riga Sightseeing und eine Zusammenfassung dieser Radfernreise könnt Ihr dann am Sonntagabend in unserem letzen Tagebuchbericht lesen.
Der Rückflug nach Berlin-Tegel ist erst für 18:20 Uhr am Sonntag vorgesehen.

Super war's!

STATISTIK DES TAGES
Gesamtstrecke : 85 Kilometer
In Bewegung : 4:45 Std:min
Durchschn.geschw : 18 km/Std
Anstiege : 326 Höhenmeter
  
WETTER DES TAGES
Bescheidenes Wetter!!!!!
Von den 85 km fahren wir 60 km im Regen. Erst im Zug vor Riga kommt langsam die Sonne raus.

BILDER DES TAGES bitte hier anklicken https://adobe.ly/2YebFhv

ROUTE DES TAGES

Donnerstag, 12. September 2019

Tag 10 - Von Liepāja nach Kuldiga

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Heute Nachmittag trocknen wir erstmal das Regenzeug. Trotzdem war es ein toller Fahrradtag!

Mittwoch, 11. September 2019

Tag 9 - Regentag in Liepāja

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Heute "genießen" wir unseren geplanten Ruhetag in Liepāja!

Dienstag, 10. September 2019

Tag 8 - Vier Länder in sechs Radtagen

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Heute wollen über die Grenze nach Latvija/Lettland radeln. Auf geht's!

Montag, 9. September 2019

Tag 7 - Im Radfahrerparadies in Litauen

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Die heutige Strecke geht von Pevalka über die Hafenstadt Klaipėda in den Badeort(!!) Palanga. Immer auf Fahrradwegen entlang der Dünenküste und durch Kieferwälder. Welch ein Kontrast zu den letzten drei Tagen.

Sonntag, 8. September 2019

Tag 6 Kurische Nehrung und weiter nach Litauen

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Heute hat es uns erwischt! Nach mehr als 1.700 Kilometern seit dem Start in Flensburg vor drei Jahren müssen wir an der Ostsee zum ersten Mal die Regenjacken rausholen!
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Tag 4/5 - Unsere Eindrücke von Kaliningrad/Russland

Wie haben wir die beiden Tage im Kaliningrader Gebiet erlebt?

Wenn man sich über Kaliningrad Gedanken macht, dann muss man bedenken, das diese Enklave der Republik Russland weit vom Mutterland Russland entfernt liegt und auch die Hauptstadt Moskau liegt ganze 1235 km im Osten.


Außerdem ist diese Region seit dem Ende der UdSSR zwischen den Nato- und EU-Ländern Litauen und Polen eingeschlossen. Es muss für die Bevölkerung in diesem Teil schon ein gewisse Belastung sein.

Die Menschen:
Man erkennt, dass hier eine Vielzahl unterschiedlicher Herkünfte zusammen leben:einige typisch russisch, einige mit asiatischen Einschlag, einige können als Skandinavier durchgehen, einfach eine gesunde Mischung. Im Straßenbild durchaus eine Überzahl von jungen Leuten.






Auf den Dörfern erlebt man Beides: Die Welt der alten Mamutschkas mit Kopftuch und die Jugend und jungen Erwachsenen in westlichen Klamotten.
Hier sind alle extrem oft mit dem Handy unterwegs. Jürgen meint: Handy und kaputte (Desinger-) Jeans scheinen hier auch gerade modern zu sein.



Der Verkehr: 
nicht so schlimm wie erwartet. Die Hälfte der Autos auf diesen Straßen sind diejenigen, die im Westen Europas ausrangiert wurden. Darunter auch viele Rostlauben und Stinker. TÜV gibt es hier auf kein Fall...
Die zweite Hälfte der Autos sind brandneu, darunter auch viele Porsches, Landrovers und andere, große Importautos. Da könnte man teilweise schon neidisch werden.



Siehe Tiguan VE Anzeige

Der Fahrstil der Russen ist schon "mutig", Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinen nur Empfehlungen zu sein... Insgesamt haben wir sehr wenige Polizeiwagen und auch in den Städten keine Uniformierten gesehen.

Wir sind gut auf den Straßen vorangekommen und haben uns meist relativ sicher gefühlt. Auf den Landstraßen war es ähnlich wie in Polen und auf Land-/Bundesstraßen in Deutschland. Der überholende und entgegenkommende Verkehr ist eben ein Risikofaktor.

Die Wegbeschaffenheit:
Wir haben die Hauptverkehrsstraßen benutzt und bewußt die ländlichen Nebenstraßen vermieden. Die von anderen beschrieben Schlaglöcher können wir nicht bestätigen. Super präparierte Landstraßen.


Gut aus gebaute Terratrassen mit passablen Randstreifen.


In der Stadt Kaliningrad (450.000 Einwohner) sind wir flott vorangekommen, Immer auf der Straße im fließenden Verkehr. Allerdings fahren viele der Einheimischen auf den Fußwegen. Insgesamt sieht man sehr wenig Räder unterwegs, bisher haben wir nur zwei weitere Radreisende mit Helmen und Gepäck gesehen.


Verpflegung:
Unterwegs auf dem Lande keine Cafes oder Restaurants, jedoch immer wieder kleine Verkaufsläden, die auch unsere Kreditkarten akzeptieren würden.


Überall werden Obst- und Gemüse am Straßenrand angeboten. Verhungern muss man nicht.



In beiden Restaurants in Kaliningrad und in Lesnoi haben wir ausgezeichnet gegessen.

Fischsuppe (siehe Tagebuch Tag 5) , Rentiersteak!, Kottlett und einheimisches Bier und Wodka. Die Preislage ist noch etwas günstiger als in Polen, ich würde behaupten auf 50% des Preisniveaus in deutschen Restaurants.
Das Benzin an der Tankstelle kostet pro Liter übrigens 470Rubel also ungefähr 0,70 Euro!

Putin-Land
Vom Kommunismus haben wir noch nicht viel mitbekommen. Keine großen Plakate oder Ähnliches.
Aber an vielen Stellen die Ehredenkmäle zur Erinnerung an die Befreiung nach dem 2.Weltkrieg.



Sightseeing und Architektur:
Nach dem Krieg wurde von der Sowjetunion an vielen Stellen Altes abgerissen und Gebäude im kommunistischen Baustil errichtet. Breite Straßen und durchaus einige Sehenswürdigkeiten, die uns beeindruckt haben.
Jetzt, durch die Möglichkeit eines E-Visums für das Kalingrader Gebiet, werden mit Sicherheit mehr Touristen in die Gegend kommen.

Impressionen aus der Stadt:












Und hier noch etwas für die ganz Schlauen unter uns:

Kaliningrad/Königsberg wird durch den Fluss Pregel und seine beiden Inseln geteilt. Die beiden Stadthälften waren durch je drei Brücken mit den Inseln verbunden, die untereinander durch eine weitere Brücke verbunden waren.


Die Frage war, ob es einen Weg gibt, bei dem man alle sieben Brücken genau einmal überquert, und wenn ja, ob auch ein Rundweg möglich ist, bei dem man wieder zum Ausgangspunkt gelangt.

Leonhard Euler bewies 1736, dass ein solcher Weg bzw. „Eulerscher Weg“ in Königsberg nicht möglich war, da zu allen vier Ufergebieten bzw. Inseln eine ungerade Zahl von Brücken führte. Es dürfte maximal zwei Ufer (Knoten) mit einer ungeraden Zahl von angeschlossenen Brücken (Kanten) geben. Diese zwei Ufer könnten Ausgangs- bzw. Endpunkt sein. Die restlichen Ufer müssten eine gerade Anzahl von Brücken haben, um sie auch wieder auf einem neuen Weg verlassen zu können. (Quelle Wikipedia)

Alles klar?



Durch Kriegseinwirkung und Umbauten nach 1945 ist die ursprüngliche Situation im heutigen Kaliningrad nicht mehr gegeben. Zwei der zur Insel Kneiphof führenden Brücken existieren nicht mehr; am nördlichen und südlichen Ufer enden nur noch jeweils zwei anstatt drei Brücken. Nun ist zwar ein Eulerweg möglich, jedoch noch immer kein Eulerkreis.

Soweit unser Bericht aus Kalingrad.
Weiter geht es....

Samstag, 7. September 2019

Tag 5 - Auf zur Kurische Nehrung

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Obst- und Gemüseverkauf überall entlang der Strecke

Freitag, 6. September 2019

Tag 4 - An die russische Grenze und nach Kaliningrad

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Über die Grenze nach Russland und ab in die Stadt Kaliningrad/Königsberg.

Davon haben wir ein Jahr geredet...

Donnerstag, 5. September 2019

Tag 3 - Elbląg und Frombork am Frischen Haff

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Herrliche Radstrecke in Ermland-Masuren

Mittwoch, 4. September 2019

Tag 2 - Stadtrundfahrt Danzig und Weiterfahrt nach Malbork

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Die Ostseebusters sind zurück an der Ostsee

Dienstag, 3. September 2019

Tag 1 - Elf Stunden im Zug nach Danzig

Was sagen unsere Fahrradkollegen und -kolleginnen, die immer mit dem "eingebautem Rückenwind" unterwegs sind?

Mein E-Bike heb' ich mit einer Hand auf den Zug oder Fahrradträger.

Das ist unser erste Spruch mit "Dinge, die ein E-Biker niemals sagt!".
Demnächst mehr ....